Die Dichtigkeit der FEUERHAND Sturmlaterne ist gleichzeitig
eine ihrer wichtigsten Eigenschaften und wird durch eine
intelligente Konstruktion und entsprechende Materialien
gewährleistet. Leider führen Bedienungsfehler oder falsche
Brennstoffe zu Resultaten, die eine Undichtigkeit vermuten
lassen. Daher versuchen wir im Folgenden dieses Thema für
den Laien möglichst anschaulich zu erläutern.
Brennstoff:
Wir empfehlen grundsätzlich Petroleum. Lampenöle haben eine deutlich
geringere Fließgeschwindigkeit und führen häufig zu einem Verglimmen
des Dochtes. Bei ordnungsgemäßer Anwendung ist der Docht kein
Verbrauchsteil, das ausgetauscht werden muss. Weiterhin enthalten
Lampenöle oft Verunreinigungen, die nicht explizit auf der Verpackung
genannt werden (z.B. Rapsmethylester). Diese greifen oftmals die Gummi-
dichtung an, die sich im Bodenblech befindet oder die Lackierung oder
Pulverbeschichtung auf der Laternenoberfläche.

Befüllung:
Befüllen Sie die Sturmlaterne stets bis zu
höchstens 3/4 des Tankvolumens
(siehe blauer Pfeil).
Bei Überfüllungen und gleichzeitigem Neigen
der Laterne, läuft überschüssiges Petroleum
unterhalb der Einfüllschraube aus (roter Pfeil).

Die Einlegscheibe
bildet gewissenmaßen den doppelten Tank. Das beim Überfüllen austretende Petroleum verläßt den Tank über die Dochtzuführung (blauer Pfeil), es läuft dann über die Einlegscheibe und verläßt diesen nicht sichtbaren Zwischenbereich über den unteren Rand des Einfüllstutzens (roter Pfeil).

Der Tank
ist von innen nach dem Verzinnen mit der Einlegscheibe verlötet. Somit bleibt als Verbindung nach außen nur die Dochtzuführung (roter Kreis) oder der Einfüllstutzen mit Tankdeckel (grüner Kreis)

Im endmontierten Zustand
ist dieser Zusammenhang nicht
mehr erkennbar. Dennoch läßt
sich feststellen, dass neben der
Dochzuführung eingefüllte
Flüssigkeiten (blauer Pfeil) neben
dem Einfüllsrtutzen wieder heraus-
laufen (roter Pfeil).
Hiermit ist geklärt, dass dieses Auslaufen mit der Dichtigkeits des Tanks nichts
zu tun hat, sondern einen reinen Benutzungfehler darstellt.